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Warum Meditation nützt
Meditation heisst nicht „nichts denken“; Meditation ist eine Achtsamkeitsübung bei der es darum geht, nicht wertend bei sich zu sein, zu geniessen, dass ich einfach sein darf, nichts tun muss und auch nicht Erfolg oder sonst was haben muss.

Wenn sich Gedanken melden, versuche ich sie nicht festzuhalten, sondern ziehen zu lassen. Sie dürfen sein, wie bei der Meditation alles sein darf. Ich darf meinen Atem beobachten, den Boden spüren, Orte in meinem Körper wahrnehmen.

Chakras und Chakratherapie

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Chakras und Chakratherapie



Wir nehmen an, dass indische Yogis als erste Menschen die Chakras entdeckten, sich systematisch und grundlegend mit ihnen beschäftigten. Allerdings finden wir auch in anderen Kulturen ähnliche Konzepte.


Chakras sind sich drehende Felder, die feinstoffliche Energie aus dem geistigen Inneren des Menschen, aus dem Körper (insbesondere dem Verdauungssystem) und aus der Umgebung aufnehmen, umwan-deln und über den Körper, den Geist und die feinstofflichen Schichten des Menschen verteilen. Zudem sorgen sie auch dafür, dass Energie wieder an die Umgebung abgegeben wird, sodass der Energie-
kreislauf in sich geschlossen ist. 


Chakras können wir uns als feinstoffliche Organe vorstellen, die sehr empfindlich reagieren. Bist du entspannt und im guten Kontakt mit dir selbst, öffnen und drehen sich deine Chakras. In diesem Zustand erfüllen sie ihre Aufgabe optimal. Bist du gestresst, fühlst du dich bedroht oder angespannt, schliessen sich die Chakras, wie Blumen am Abend. Dam…

Konflikte - Krisen - Entscheidungen

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Konflikte, Krisen und unentschiedene Situationen haben eines gemeinsam: Sie hemmen oder blockieren das Wachstum von Lebewesen. Blockiertes Wachstum ist schädlich, denn Wachstum liegt im Plan der Natur und wenn der Plan nicht umgesetzt wird, kommt es zu Stauungen oder unerwünschten Umformungen von Energie. Denn Konflikte und Krisen mobilisieren Energie, die nach Umsetzung verlangt.
Zwei wichtige physikalische Grunderkenntnisse: Energie ist das Vermögen eines Körpers, Arbeit zu verrichten.Energie kann weder geschaffen noch vernichtet werden. (Energie Erhaltungssatz)Das bedeutet, dass einmal mobilisierte Energie auf jeden Fall umgesetzt wird – die Frage ist nur, ob diese „Arbeit“ konstruktiv oder destruktiv erfolgt oder ob die Energie sich aufstaut.

Aus ayurvedisch-psychologischer Sicht ist es notwendig, dass wir Krisen auf eine konstruktive Art und Weise überwinden und zuverlässige Werte entwickeln können, damit letztlich das gesunde Wachstum wieder einsetzen kann.
Ebenso geht es bei Konflik…

Die Unruhe des Geistes

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Unser Geist ist in ständiger Bewegung, ob wir das wollen oder nicht. Gedanken, Sorgen, Ängste, Bilder, Erinnerungen, Ideen tauchen auf, treiben im Geist ihr Unwesen und verabschieden sich früher oder später, jedoch oftmals nur um neuen Impulsen Platz zu machen. Vergleichbar ist das mit der „brownschen Bewegung“ in der Biologie, die nach dem schottischen Botaniker Robert Brown benannt wird, der diese im 19. Jahrhundert entdeckt hatte. Es handelt sich dabei um unregelmässige und ruckartige Bewegung mikroskopisch beobachtbarer Teilchen in Flüssigkeiten und Gasen. Diese Bewegungen sind wärmeabhängig; d.h. je wärmer die Umgebung ist, desto heftiger bewegen sich die Teilchen. Genauso ist das auch mit den Bewegungen im Geist: Je angespannter, aufgeregter, „erhitzter“ oder alarmierter wir sind, desto schneller und intensiver ist die innere Unruhe des Geistes. Das kann so weit gehen, dass wir unsere Konzentrationsfähigkeit verlieren, dass wir innerlich nicht mehr zur Ruhe kommen und schon gar n…
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Auf den Körper hören: Der KörperdialogWenn ich dich frage: „Wie geht’s dir?“ wirst du vermutlich sagen: „gut“. Dein Nachbar wird auch sagen: „gut“. Geht’s dem Nachbar genau gleich wie dir? Vermutlich nicht, obschon der das selbe Wort verwendet, wie du. Dieses Beispiel zeigt, dass die Sprache immer sehr vereinfachend ist, denn das was in dir abläuft ist wesentlich komplexer, als dass es sich wirklich genau in Sprache ausdrücken lässt. Das beste Beispiel ist, wenn du jemanden liebst: „Ich liebe dich“... ist viel zu banal, um wirklich auszudrücken, was genau bei dir abgeht. Aus unserer Sicht ist der Körper ein gutes, intuitives Resonanzfeld, welches mit dem Leben mitschwingt und eigentlich genau „weiss“ was wir brauchen, was uns gut tut, was uns fehlt und letztlich was unser Wachstum unterstützt. Daneben gibt uns der Körper auch im Alltag Signale, die wir häufig gar nicht richtig wahrnehmen, bis sie unübersehbar werden und nicht mehr einfach verdrängt werden können. Aber auch wenn wir sie b…

Spiritualität in der therapeutischen Praxis

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Spiritualität übersetze ich gerne mit Vertrauen und Glauben.
Aus der Systemtheorie wissen wir, dass Vertrauen die Komplexität reduziert.

Dazu ein Beispiel:
Die Beziehung zwischen zwei oder mehreren Menschen ist eigentlich unendlich komplex, wir sprechen von "dynamisch hochkomplex", weil es beim Einzelnen und zwischen den beiden unzählbare, sich ständig verändernde Rückkoppelungen gibt. (Genaueres dazu in meinem Buch: Ayurvedische Psychologie, 2010, Windpferd Verlag, Oberstdorf). Solange zwischen den Personen Vertrauen herrscht, ist es eigentlich ganz einfach, miteinander auszukommen und Projekte aller Art erfolgreich durchzuführen. Sobald jedoch das Vertrauen zerstört ist, wird es in der Regel praktisch unmöglich, miteinander etwas Gescheites anzufangen.

Was ich jetzt an einem Beispiel aufgezeigt habe, spielt sich in einer Partnerschaft, in der Familie in der Unternehmensführung, in der Politik, beim Zusammenarbeiten, im sportlichen Zusammenwirken eines Teams ab: Fehlt das Vertr…